TAO

Irgendwann kommt mit absoluter Sicherheit der Moment, wo es dir wie Schuppen von den Augen fällt, und du vor Glück laut lachst und sagst: "Sooo einfach ist das?". Wenn du beim Lesen dieser Seiten tief im Innern berührt bist, bist du dem ganz nahe, es kann sogar jetzt passieren.                                                                                                                Dieter Rieck


Raum und Zeit

Der endlose, grenzenlose, stille, ewige, unveränderliche RAUM oder TAO, DAS (Unbenennbare), bist du! In dieser Grenzenlosigkeit erscheinen alle Universen, alle Sonnensysteme und Welten mit allem was darauf, darüber und darin ist. Diese Erscheinungen oder  Reflektionen sind räumlich begrenzt, und unterliegen dadurch der Zeit. Alles, was an Körperlichkeit reflektiert wird, erscheint, ist veränderlich, und somit vergänglich.

(Merke: die Welten erscheinen in dir, sie sind ein reflektiertes Bild, ein winziger Teil von dir).

Es gibt kein außerhalb, das ist absolut unmöglich. Was bist du in deiner Körperlichkeit also anderes als ein Bild von „TAO“ oder „DAS“?
Der Blick aus deinem Körper jedoch vermittelt dir den Eindruck, ein einzelnes Individuum und völlig getrennt von allem Anderen zu sein. Dieses dualistische Weltbild entsteht durch lebenslange Konditionierung, durch das, was wir "Verstand" nennen. Jeder Mensch lebt dadurch in seiner eigenen, konditionierten Welt. Aus Sicht der Nichtkörperlichkeit, spielt sich alles ab, wie ein 3D Film auf einer Leinwand, ganz, ganz großes Kino eben.  Ist der Film zu Ende, bleibt nur die unberührte Leinwand.

Genau so verhält es sich mit allem innerhalb des Raumes Erschienenen, Reflektierten, Begrenzten. Die Begrenzung fällt, der Film ist beendet, zurück bleibt der stille, unberührte Raum. DAS, was ewig ohne Anfang und Ende ist.

Ohne Ende ist somit Friede, Stille, Freiheit, Ganzheit, obwohl das Geschriebene schon Grenzen zieht und ebenfalls vergehen wird.

Das bisher gesagte soll dir Ängste nehmen, z.B. die Angst „Fehler“ zu machen. Wenn du das oben Geschriebene aufmerksam gelesen und verinnerlicht hast, ist eine schwere Bürde von deinen Schultern gefallen, nämlich die Angst, irgendwann von einer Institution Namens Gott zur Rechenschaft gezogen zu werden.

Noch einmal kurz zusammengefaßt:
Du bist der unveränderliche, ewige Raum, ohne Anfang und Ende.
Gleichzeitig sind die Universen mit allem was ist, deine Reflektionen. Lösen sich die Begrenzungen, die Formen wie z. B. deine Körperlichkeit nach vorbestimmter Zeit auf, bleibt DAS, oder TAO, stets unberührt, still. Die Zeit ist vergangen, nicht mehr existent.


Wisse:

Niemand kann dir die Leichtigkeit des Lebens geben, nur du selbst!

Nur wer frei ist, läßt auch frei!!


                                                                                                                                                                  Dieter Rieck